„Sie zerschlugen alle Gläser, alle Spiegel – alles.”

Wien, in der Nacht auf den 10. November 1938: In der ganzen Stadt werden Synagogen angezündet und jüdische Geschäfte zerstört. Juden werden gejagt, verschleppt und ermordet.

Erfahre auf dieser Website, wie jüdische Zeitzeugen den Anschluss, die Monate danach und die Novemberpogrome im Jahr 1938 erlebten.

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Die Novemberpogrome

Eine Nacht der Gewalt

Die Novemberpogrome 1938 waren vom nationalsozialistischen Regime organisierte und gelenkte Gewaltmaßnahmen gegen Juden im gesamten Deutschen Reich, gerade auch in Wien.

Diese Zeitleiste gibt einen Überblick über die wichtigsten Ereignisse des Jahres 1938 in Österreich.

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Zerstörtes Schuhgeschäft am 10.11.1938 (Foto: Wiener Library/DöW F. Nr. 6392)

Zeitzeugen berichten

Der damals zwölfjährige Paul Back berichtet, wie er die Zeit der Machtübernahme der Nazis in Österreich erlebt hat.

Erfahre hier, dass Paul die Uniformen und die Marschmusik der Wehrmacht zunächst sehr faszinierend fand.

Wilhelm Steiner war im November 1938 achtzehn Jahre alt und musste mit ansehen, wie das Geschäft seiner Familie geplündert wurde. Als er einschreiten wollte, wurde der der Führerbeleidigung bezichtigt und verhaftet.

Erfahre hier, wie Wilhelm Steiner von der Gestapo verhört wurde.

1938 war Gertrude Kritzer fünfzehn Jahre alt. Am Morgen des 10. November wurde ihr Vater Adolf Roman Braun festgenommen, zehn Tage lang festgehalten und gefoltert.

Erfahre hier, wie Gertrudes Mutter versuchte, die Verhaftung zu verhindern.

Ressourcen

Mehr über die Novemberpogrome erfahren?

Die Zeitzeugenberichte auf dieser Website bieten nur einen ausgewählten Einblick in die Geschichte um die Novemberpogrome 1938.

Wir haben ein umfangreiches Verzeichnis von Ressourcen zusammengestellt, mit deren Hilfe du dein Wissen vertiefen kannst.

Das Foto im Hintergrund zeigt ein zerstörtes Schuhgeschäft in Wien am 10.11.1938
(Foto: Wiener Library/DöW F. Nr. 6392)